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Ehrungen für Hartmut Kahl und Gisela Kahl beim Tag der offenen Tür in Fürstenwalde

Ehrung für 50 Jahre und 20 Jahre aktive Mitgliedschaft im DRK: der Präsident des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V., Manfred Helbig, Vorstandsvorsitzender Klaus Bachmayer, Gisela Kahl, der Fürstenwalder Bürgermeister Matthias Rudolph und Hartmut Kahl (von links)
Ehrung für 50 Jahre und 20 Jahre aktive Mitgliedschaft im DRK: der Präsident des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V., Manfred Helbig, Vorstandsvorsitzender Klaus Bachmayer, Gisela Kahl, der Fürstenwalder Bürgermeister Matthias Rudolph und Hartmut Kahl (von links)

Der Tag der offenen Tür des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. hat am Sonnabend Gäste aller Altersgruppen auf das Gelände der Hauptgeschäftsstelle in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße in Fürstenwalde gelockt. Attraktionen waren unter anderem die Rettungshundestaffel und das Bärchenmobil. Außerdem fanden zwei Ehrungen statt.

Um Punkt 11 Uhr war es so weit. Nacheinander ergriffen der Präsident des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V., Manfred Helbig, und der Vorstandsvorsitzende Klaus Bachmayer das Wort. Sie würdigten das Wirken von Hartmut Kahl und Gisela Kahl und ehrten die beiden für 50 Jahre und 20 Jahre aktive Mitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz. 

Hartmut Kahl erhielt im Beisein des Fürstenwalder Bürgermeisters Matthias Rudolph die DRK-Ehrennadel und eine von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt unterschriebene Urkunde, für Gisela Kahl gab es neben einer Urkunde eine Auszeichnungsspange. Aktuell sind beide in der Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes aktiv. Hartmut Kahl wirkte früher als Leiter des Rettungsdienstes. 

Binnen 30 Jahren von 50 auf 1200 Mitarbeitende

Der Vorstandsvorsitzende Klaus Bachmayer blickte aus diesem Anlass auf Zeiten des gemeinsamen Wirkens mit Hartmut Kahl in der Geschäftsstelle in Fürstenwalde zurück. Er erinnerte auch an die Anfänge des Kreisverbandes Anfang der 1990er-Jahre mit rund 50 Beschäftigten, aus dem binnen drei Jahrzehnten eine Organisation mit, inklusive Tochtergesellschaften, rund 1200 Mitarbeitenden entstanden ist. Hinzu kommen in etwa genauso viele ehrenamtlich Aktive. 

Darauf hob auch Präsident Manfred Helbig ab, der auf die vielen ehrenamtlichen Gemeinschaften verwies, die sich beim Tag der offenen Tür präsentierten. „Das ist das Deutsche Rote Kreuz, diese Vielfalt zeichnet uns aus“, sagte er in seiner Eröffnungsansprache. Vor Ort waren außer der Rettungshundestaffel auch die Wasserwacht Fürstenwalde, das Jugendrotkreuz Erkner sowie die Bereitschaften Fürstenwalde und Frankfurt (Oder). 

Während sich die Bereitschaft Frankfurt (Oder) mit 300 Portionen Erbseneintopf um die Verpflegung der Gäste und der Helfenden kümmerte, konnte sich die Bereitschaft Fürstenwalde gleich zu Beginn über ein neues aktives Mitglied freuen. Stefan Kuhlewind, der mit seiner gesamten Familie zum Tag der offenen Tür gekommen war, unterschrieb noch vor Ort seinen Mitgliedsantrag und kündigte an, sich aktiv einzubringen.

Vorführungen mit Rettungshunden im Stadtpark

Die Mitglieder der Rettungshundestaffel sorgten dafür, dass der Tag der offenen Tür bis in den Fürstenwalde Stadtpark gegenüber der Hauptgeschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes ausstrahlte. In der Grünanlage zeigten sie vor zahlreichen Zuschauenden Vorführungen mit ihren Flächensuchhunden und ihren Mantrailern. Die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. ist mit sechs geprüften Mantrailing-Teams und fünf geprüften Flächensuchhund-Teams die größte ihrer Art in ganz Ostdeutschland. 

Stände der Fachbereiche Kindertagesstätten sowie Aus- und Weiterbildung, des Betreuungsvereins und des Netzwerkes Gesunde Kinder Oder-Spree ergänzten das Angebot beim Tag der offenen Tür. Unter die Gäste mischten sich außer Bürgermeister Matthias Rudolph auch der Vorsitzende der Fürstenwalder Stadtverordnetenversammlung, Uwe Koch, sowie einige weitere Stadtverordnete.