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Beauftragter für das Krisenmanagement

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Thomas M. Lindner ist im DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. neuer Beauftragter für das Krisenmanagement.

Der DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. mit Sitz in Fürstenwalde hat einen neuen Beauftragten für das Krisenmanagement. Ab sofort nimmt Thomas M. Lindner diese Aufgabe wahr.

Im Rahmen einer Strategie-Sitzung des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. im Kurt-Kattanek-Haus in Erkner erhielt Thomas M. Lindner aus den Händen von Präsident Manfred Helbig, dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Bachmayer sowie den Vorstandsmitgliedern Sascha Schmoldt und Alexandra Föhlinger seine Ernennungsurkunde und Blumen.

Zuvor hatten sich das Präsidium und der Vorstand des Kreisverbandes einstimmig für Thomas M. Lindner als neuen Beauftragten für das Krisenmanagement ausgesprochen. Dessen Vorgänger Stefan Bley agiert ab sofort als stellvertretender Beauftragter für das Krisenmanagement und bleibt damit dem DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. mit seinem Erfahrungsschatz erhalten.

„Sie sind für diese Aufgabe der am besten geeignete Mensch in unserem gesamten Kreisverband. Daher freue ich mich heute ganz besonders“, sagte Präsident Manfred Helbig. Der Vorstandsvorsitzende Klaus Bachmayer würdigte Thomas M. Lindner als „Pflanze des Deutschen Roten Kreuzes“.

Hauptamtlich Standortleiter der Flüchtlingshilfe

Thomas M. Lindner kann auf viele aktive Jahre im DRK zurückblicken. Hauptamtlich ist er als Standortleiter Frankfurt (Oder) für die DRK-Flüchtlingshilfe Brandenburg Ost gGmbH, eine Tochtergesellschaft des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V., tätig. Ehrenamtlich ist er für den Kreisverband als Ausbilder für Rotkreuz-Einführungsseminare und als Ausbilder in Erster Hilfe im Einsatz. „Ich bedanke mich für das Vertrauen. Meine neue Aufgabe erfüllt mich mit Stolz, und ich kann versichern, dass ich mich auch diesem Amt stets mit vollem Einsatz widmen werde“, so Thomas M. Lindner nach seiner Ernennung.

Die Aufgaben des Beauftragten für Krisenmanagement sind in der Krisenmanagement-Vorschrift des Deutschen Roten Kreuzes festgeschrieben. Für den Fall einer Krise richtet dieser einen Einsatzstab ein und löst im Ernstfall ein komplexes Hilfeleistungssystem aus. Das Präsidium und der Vorstand des Kreisverbandes haben dafür im Krisenfall die personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Maßgeblich ist die K-Vorschrift des DRK

Gemäß der K-Vorschrift des Deutschen Roten Kreuzes liegt eine Krise vor bei einer Lage, in der Gefahren und Schäden für Leib und Leben von Menschen oder auch für bedeutende Sachwerte zu befürchten sind, oder wenn schwerwiegende Gefährdungen des politischen, sozialen oder wirtschaftlichen Systems drohen. „Natürlich hoffen wir, dass wir Ihre Dienste als Beauftragter für das Krisenmanagement nicht allzu oft in Anspruch nehmen müssen“, so der Vorstandsvorsitzende des Kreisverbandes, Klaus Bachmayer.

Der Status des DRK als Nationale Rotkreuz-Gesellschaft auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ist im DRK-Gesetz festgeschrieben. Darin wird das Deutsche Rote Kreuz unter anderem zur freiwilligen Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden im humanitären Bereich erklärt.